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In einer mehrere Jahrhunderte andauernden Tradition hat sich das Bild von der Taschenuhr (von der Tasche zur Uhr) zur Armbanduhr ganz entscheidend verändert. Viele der Uhrenmanufakturen haben an dieser Entwicklung entscheidend mitgewirkt. Die Spuren dieser Tradition führen sehr oft in die Schweiz sowie in die Badischen Raum wie die nachfolgenden historischen Einblicke beweisen.
Corum
Seit 1955 produziert das Haus Corum unter der Leitung von Rene Bannwert Uhren, die durch ihre Technik und ihre Ästhetik überzeugen. Das Design hatte schon immer einen hohen Stellenwert für den Inhaber des Hauses. Und so waren während der ersten Teilnahme an der Basler Messe Uhren mit dem etwas anderen Design zu sehen. Die Armbanduhr „Admirals Cup“, auf der Wimpel des internationalen Flaggenalphabets das Zifferblatt prägten, wurde im Jahr 1960 präsentiert. Noch heute bestimmt dieses Modell das Produktbild des Hauses stark, auch wenn inzwischen Michael Wundermann die Geschicke des Hauses lenkt. Weitere Kollektionen, die stark anziehend auf die Liebhaber von Uhren wirken, finden sich mit der Romulus- und der Golden Brigde-Reihe.
Davidoff
Ursprünglich begonnen hat die Geschichte des Hauses Davidoff mit der Herstellung von Zigarren, deren Kenntnisse in Mittel- und Südamerika aneignete. Obwohl ab dem Jahr 1970 das Unternehmen Oettinger Imex AG aus Basel die Geschicke des Hauses Davidoff lenkte, zog sich Zino Davidoff nie ganz zurück. Im Jahr 1980 war Zino Davidoff gründete er die Zino Davidoff SA, die sich auf die Produktion von Luxusgütern konzentrierte. Dazu gehören seit dieser Zeit auch Armbanduhren wie beispielsweise die Kollektionen „Very Zino“ und „Zigarren-Papst“. Doch auch mechanische Armbanduhren für die Damen und die Herren bestimmen das Produktbild des Hauses. Dabei ist der Genfer Streifenschliff nur einer der Vorzüge, den die Uhren besitzen.
De Grisogono
Neben der Herstellung von Schmuck konzentrierte sich das Unternehmen De Grisogono schon bald auf die Kreation von Uhren, was zunächst leicht belächelt wurde. So waren zunächst nach Gründung des Unternehmens im Jahr 1993 Edelsteinuhren erhältlich, die ein Quarzwerk besaßen. Aber dann bestimmten solide mechanische Uhren das Produktbild des Hauses De Grisogono mit. Dabei legt der Markenchef Fawaz Gruosi darauf Wert, dass die Uhren in ihrer Machart und ihrer Qualität stärksten Ansprüchen standhalten können. Und dabei wurden natürlich immer wieder neue Wege beschritten, wie beispielsweise im Jahr 2008. Zu dieser Zeit erschienen zwei Modelle, die nicht nach einem historischen Vorbild erschaffen wurden. Das ist ein Weg, der heute von den Unternehmen eher nicht so oft gegangen wird.
Ebel
Im Sommer 1911 wurde das Haus Ebel in der Schweiz durch Eugene Blum und Alice Levy gegründet. Aus diesen Namen wurde dann auch der Firmenname entwickelt. Als erstes Schweizer Unternehmen nutzte das Unternehmen das Western Electric System. Über die Jahre entwickelte sich das Haus Ebel, auch unter der Führung vom Gründersohn Charles Blum stetig weiter. Im Jahr 1977 erschien unter der Führung von Pierre Alain Blum die Sport Classic Kollektion. Seit der Jahrtausendwende werden natürlich weiterhin neue Wege beschritten. Doch die Bedeutung der Gründung im Jahr 1911 wird dabei nicht vergessen. So gibt es innerhalb der Kollektion 1911 zahlreiche Modelle die mit besonderen Fähigkeiten überzeugen. Beispielsweise gehört der Discovery Chronograph dazu.
Faberge
Mit seiner Kunst in der Goldschmiedearbeit und als Juwelier beeindruckt Peter Carl Faberge die Menschen auch noch zwei Jahrhunderte später. Insbesondere die Faberge-Eier aus dem 19. Jahrhundert haben viel Aufmerksamkeit bei den Menschen erzielt. Für die Kreation des ersten Faberge-Ei’s wurde er dafür durch den Zaren Alexander III. mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Die Prägung der Arbeit des Hauses durch Peter Carl Faberge hält auch heute noch an. So wurde vor wenigen Jahren nach über acht Jahrzehnten eine neue Kollektion von Armbanduhren herausgegeben. Kunst und Kulturgeschichte werden an diesen Uhren wieder lebendig. Das brillante Bild dieser Uhren wird durch die Qualität der Schweizer Uhrenwerke unterstützt.
Girard-Perregaux
Es gibt nur wenige Uhrenmanufakturen in der Schweiz, die älter sind als das Haus Girard-Perregaux. Gegründet wurde das Haus von Constantin Othenin Girard, der in die Familie Perregaux eingeheiratet hatte, in La Chaux-de-Fonds. Ursprünglich begann die Arbeit des Hauses mit der Herstellung von Chronometern, die mit ihrer Präzision überzeugen sollten. So ließ der Gewinn von Preisen, nach der Gründung im Jahr 1856, nur ein Jahrzehnt auf sich warten. Noch zahlreiche Preise und Auszeichnungen sollten dem ersten Preis folgen. Das Unternehmen widmete sich natürlich der Weiterentwicklung und entwarf ebenfalls Quarzuhren, die zeitweilig das Produktbild dominierten. Doch seit mehr als zwei Jahrzehnten werden inzwischen wieder mechanische Uhren für die Damen und Herren kreiert.
Gucci
Design, Qualität und Anspruch – dies sind wichtige Bedeutungen für das Haus Gucci, dass im Jahr 1921 gegründet wurde. Sattlermeister Guccio Gucci begann seine Arbeit in einer kleinen Werkstatt und ließ in den kommenden Jahren weitere Filialen folgen. Nach großem Erfolg und darauf folgenden Schwierigkeiten begann für das Unternehmen gehört das Haus zum größten Teil zu Pinault-Printemps-Redoute S.A. Seit den 90er-Jahren avancierte Gucci zum endgültig zum Luxuslabel. Neben zahlreichen Accessoires und weiteren Produkten werden inzwischen beeindruckende Armbanduhren durch die Designer erschaffen. Diese können beispielsweise quarzgesteuert oder mit einem Automatik-Werk arbeiten.
Hermes
In Paris wurde das Haus Hermes im Jahr 1837 durch Thierry Hermes gegründet. Zunächst erfolgt die Spezialisierung der Aufgaben des Hauses auf Utensilien aus Leder, die gerade von der gehobenen Gesellschaft oft auf Reisen mitgenommen wurden. Doch die Mitglieder der Familie schafften es über viele Jahrzehnte stets dem Trend der Zeit zu folgen. Und so wurden im Laufe der Jahrzehnte inzwischen unter anderem Handtaschen sowie Porzellan hergestellt. Schon früh wurden zwar Armbänder für Uhren hergestellt, doch inzwischen werden seit mehr als drei Jahrzehnten Armbanduhren hergestellt. Mit ihrem faszinierenden Design erschaffen die Uhren bei den Trägern bleibende Eindrücke. Die kraftvolle Arbeit des Uhrwerkes wird durch das speziell für Hermes reservierte Kaliber H1, das aus der Manufaktur Vaucher stammt, unterstützt.
Franck Muller
Mit seiner Kreativität beeindruckt Franck Muller seit mehr als zwei Jahrzehnten die Uhrenliebhaber. Sein erstes Werk war dann auch Premiere, da er eine Armbanduhr mit einem Tourbillon versah. Dies sollte nicht das letzte Wunderwerk sein, das Franck Muller während seiner Arbeit bisher kreiert hat. Möglich gemacht wurde ihm dieser grandiose Einstieg durch Vartan Sirmakes, mit dem er sich dann zusammenschloss. Dadurch entstand die „Watchland“, die sich eine immer bedeutendere Position erschaffen hat. Inzwischen ist die Watchland-Gruppe noch größer geworden und hat vor wenigen Jahren eine neue Kollektion herausgebracht. Darin vereint sich das Können der Watchland-Gruppe mit dem Renommee des Lieferanten für Diamanten Backes & Strauß.
Ulysse Nardin
Benannt wurde das Haus Ulysse Nardin nach seinem Gründer, der seit dem Jahr 1846 mit Uhren arbeitete. Gelernt hatte er sein Handwerk unter seinem Vater und perfektionierte sein Können bei Frederic William Dubois und Louis Jean Richard. Das Haus, das seinen Weg in Bezug auf die Entwicklung von Armbanduhren stets weiter gegangen ist, wurde im Jahr 1983 veräußert. Unter neuer Führung wurden so auch stets weiter neue Wege eingeschlagen. Schließlich werden beispielsweise seit wenigen Jahren Materialien für das Uhrwerk verwendet, von denen bis zu diesem Zeitpunkt das niemand erwartet hätte. Auch nimmt sich das Haus mit seiner Design-Abteilung schon einmal Zeit und kreiert ein Sondermodell wie beispielsweise die Uhr „Achille“.
Oris
Seit über 105 Jahren schon wird das Bild des Hauses Oris davon bestimmt, dass eine Mischung von Qualität sowie angenehmen Verhältnis in Bezug auf Preis und Leistung vorherrschen. Und gerade in den letzten Jahren hat Oris viele Fortschritte verzeichnen können. So vereinen sich in den Produkten des Hauses die traditionellen Werte sowie die modernen Werte. Wieder spiegelt sich dieses in den Produktwelten von Oris, bei denen es sich um Aviatik, Motorsport, Kultur und Tauchen handelt. Individuell auf die einzelnen Welten werden natürlich dabei auch die Materialien ausgewählt, damit die Uhren allen Belastungen standhalten. Zudem hat das Haus eine Partner mit dem Team Williams aus der Formel 1.
Parmaigiani
Im schweizerischen Val de Travers begann die Erfolgsgeschichte des Hauses Parmaigiani. Als Restaurateur von Uhren hat Michel Parmigiani einst begonnen und war in der Uhrenindustrie schon viele Jahre zu Hause. Nach einem Zusammenschluss konnte sich das Unternehmen nur drei Jahre später mit drei Zulieferbetrieben verstärken. So war die Position der Unabhängigkeit für das Haus Parmaigiani einmal mehr gestärkt worden. Eine weitere Kooperation schloss das Unternehmen im Jahr 2008 mit der Firma Pershing. So wurde die Kollektion von Pershing-Uhren des Hauses Parmagiani inzwischen Wirklichkeit. Und diese Uhren beeindrucken unter anderem durch ihr Automatik-Werk sowie durch die hauseigenen Kaliber.
Piaget
Luxusuhren des Hauses Piaget sind immer gern gesehen und haben eine Tradition, die bis ins Jahr 1874 zurückführt. Die erste Werkstatt vom Gründer Georges Edouard Piaget war im Dorf La Cote-aux-Fees gelegen. Schnell war sein Name bekannt und auch seine Arbeit, deren Schwerpunkt auf der Fertigung von Taschenuhren lag. Ebenfalls fertigte er Präzisionsuhrenwerke für ganz bekannte Marken an. Inzwischen gehört das Haus zum renommierten Konzern für Luxusgüter, Richemont. Noch immer werden Uhrenwerke dort gefertigt, wo einst die Geschichte des Hauses begann. Inzwischen haben weitere beeindruckende Kollektionen die Liebhaber fasziniert. Dazu gehören beispielsweise die verjüngte Kollektion Polo sowie die Kollektion Magic Reflections.
Rado
Ein eher jüngeres Unternehmen, wird auf die Tradition der Schweiz geblickt, ist das Haus Rado. Obwohl die ersten Uhren bereits im Jahr 1957 erschienen, begann die Erfolgsgeschichte erst im Jahr 1962. Die ovale Armbanduhr „Rado DiaStar“ war wegweisend, da sie aus Hartmetall erarbeitet wurde und zugleich kratzfest war. Von diesem Knowhow war auch die Muttergesellschaft, die Swatch Group, im Jahr 1985 schnell überzeugt. Diese wollten ebenfalls Uhren erarbeiten, die ein hartes Gehäuse besaßen, so dass das Haus Rado zeitweilig Schwierigkeiten bekam. Doch inzwischen hat sich die Position von Rado weiter gefestigt, wie eines der Erfolgsmodelle zeigt. Es ist die Ceramica, wo ein nahtloses Bild von dem Gehäuse und der Gläser fasziniert.
Seiko
Die japanische Gesellschaft Seiko wurde einst im Jahr 1881 gegründet. Zu dieser Zeit war Kintaro Hattori bereits vier Jahre in der Uhrenmacherei beschäftigt. Mit den Jahren erweiterte er sein Produktbild. Zunächst stellte er Taschen und Wecker her. Dem folgten im Jahr 1913 die Armbanduhren. Die heutige Firma Seiko wurde vom Unternehmen im Jahr 1937 abgespalten. Mit den folgenden Jahren spezialisierte sich die Firma auf insgesamt vier Technologien. Dabei handelt es sich um die Mechanik, Quarz, Kinetik und den Spring Drive. So wurden durch das Haus weitere wegweisende Entwicklungen geschaffen. Beispielsweise gehört die Einführung der Dreiband-Funkuhr weltweit dazu. Ebenso war das Haus das erste Unternehmen weltweit im Jahr 2006 mit einer Uhr, die ein elektrophoresisches Display hergestellt hatte.
http://www.damenarmbanduhren.eu/damenuhren/marken-anbieter.html
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